Auszeichnung: Bremer Fernsehpreis

12. Sept. 2020

Die Serie SWR Heimat, für die ich als Autorin und Regisseurin arbeite, wurde mit dem renommierten Bremer Fernsehpreis ausgezeichnet! Ich habe bisher 12 Folgen der Serie geschrieben und inszeniert

Der Bremer Fernsehpreis zeichnet jedes Jahr Programme aus dem deutschsprachigen Fernsehen aus - aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Serie "SWR Heimat" hat dieses Jahr den Preis für das beste digitale Projekt gewonnen. Hier ein kurzer Text des SWR zur Auszeichnung: Die Serie gibt unterschiedlichsten Menscheneine Stimme, lässt sie ihre persönlichen Geschichten erzählen, ihre Meinung äußern und sich miteinander verbinden. In O-Ton-Filmen, Zitaten, Fotogeschichten, Statements oder Gesprächen erzählt, wecken sie Verständnis und Wertschätzung für die Welt des anderen: für den Müllmann, der nach der Fastnacht den Saustall aufräumen muss, für jemanden, dessen Leidenschaft das Begrünen seiner Heimatstadt Mainz ist. Oder es geht um das Stillen in der Öffentlichkeit, um ehrenamtliches Engagement, den Kampf gegen Alltagsrassismus und nicht zuletzt auch um die Emotionen von Menschen, die jeden Tag Angehörige pflegen, ein Kind verloren haben oder nach einer schweren Krankheit ein neues Leben beginnen. Mit Klischees wird aufgeräumt, Antworten auf Tabufragen oder Vorurteile sollen zu einem besseren Verständnis untereinander beitragen. Das macht „SWR Heimat“ auch zu einem Projekt der Teilhabe und Solidarität der Menschen im Südwesten.
Die Jurybegründung zur Auszeichnung:
„Heimat – das klingt eigentlich altbacken und verstaubt. Doch das Instagram-Projekt ‚Heimat‘ des SWR ist einfach nur cool. Es greift Geschichten von Menschen aus der Region auf und kennt dabei keine Tabus. Was die Community bewegt, wird umgesetzt und diskutiert. Interaktion wird großgeschrieben, das gemeinsame Lebensgefühl gestärkt. Ein überzeugendes Projekt, das die Möglichkeiten der Plattform voll ausschöpft und auch anstrengende Diskussionen nicht scheut“, so Laudatorin Clare Devlin.