Artikel über 360 Grad Film

1. Dez. 2021

Für die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz habe ich ein 360 Grad Orchester Erlebnis konzipiert, inszeniert und mit meinem Team umgesetzt

Wie wäre es, wenn man im Konzert nicht nur sehen und hören könnte, was vom zugeteilten Sitzplatz aus möglich ist, sondern wenn man die verrücktesten Perspektiven einnehmen könnte? Schauen Sie dem Pianisten Joseph Moog genau auf die Finger, springen Sie dann auf den Posaunenzug auf, betrachten Sie die Hornventile aus der Nähe oder verfolgen Sie die Blickrichtung unseres Chefdirigenten Michael Francis. Mit Hilfe von 360-Grad-Kameratechnik in Kombination mit Kleinstkameras können Sie genau das tun. Während des Konzerts haben Sie ständig Zugriff auf mehrere Perspektiven, die Sie selbst auswählen können. Dabei verändert sich nicht nur die jeweilige Optik, sondern auch der akustische Eindruck. Dieser spielerische Ansatz funktioniert nur im Digitalen und ermöglicht ein ganz neues Verständnis der Musik. Sie können selbst aktiv werden und Ihr Hören interessengelenkt herausfordern. So gelingt es, sich selbst in Beziehung zur Musik zu setzen und das digitale Konzert zu einer eigenen ästhetischen Erfahrung werden zu lassen.